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Helga AlbertBiografie| Gedichte| Kurzgeschichte Trüchwärts kieken
Du meinst, de Böm ruken grod so as dunnmols, und denn sind do ok de Stimm van de Menschen, de lange Tiet upp'n Lewenswech an diene Siet west sünd. Hork janz deep in die rin und denk dei trüch in de Kinner- und Jugendtiet. Do is völ wo sick lohnen deit, öwer to schnacken und to lachen. Du meinst, keen een will dathören? Hemm de Kinner und Inkel nich öfter frocht: "Oma, wo wär dütt und datt in diene Kinnertiet west?" Odder sünd do nich in ju Nowerschaft Lüd, de janz alleen sünd und mol Jesellschaft bruken künn to'n Schnacken? Klor, nich an allens mücht'n sick erinnern, denn ok uns Hert hätt Truer kenn lehrt. Und de meisten Wünsche hemm nich in Erfüllung john. Davan kunn sein Lewenlang blots drömen. De Erfahrung hätt uns hulpen upp'n Lewenswech: bescheiden to sind. De gröttste Reiktum is de Erinnerung an jemeinsame Stunn, dat metanner Arbeiten, Schnacken und Singen. Jo, und schnackt wurd jo in miene Kinnertied tomeist noch Plattdütsch. Jedenfalls de Ollen heelten up düsse Sprok. Vör miene Ohren is dat be up'n hütijen Dach we Musik. Me unner mein ick uns Oma ehr helle Stimm to hören. Stammt doher miene Leew för uns schönet oltmärkisch Platt? Hät se da Kiem doför, de so spät erst wussen is, in mien Hert sett? Ach, hal ick doch dunnmols de Sprok van ehr leert. Und öwerhaupt, wo völ to frogen wüßt ick hüt! Doch doför is et all zich Johr to spät. |
Seite aktualisiert am: 03.11.2009 |
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Club Altmärkischer Autoren, c/o Thomas Stein |